Mein Vater, der Künstler: Willi Zährl
Mein bescheidenes grafisches Talent verdanke ich ganz ohne jeden Zweifel meinem Vater Willi Zährl. Er richtete meinen Blick bereits sehr frühzeitig auf kulturelle Werte und ihm verdanke ich meine Liebe zur klassischen Musik, dem Jazz, zu Büchern und den Künsten allgemein.
Er öffnete damit eine Tür zu einer Welt voller Wunder für mich. Sein Vorbild bestimmte meine Leidenschaften und Vorlieben in entscheidender Weise und für seinen richtungsweisenden Einfluss auf mein Leben danke ich ihm von ganzem Herzen!
Bild oben: Willi Zährl - mein Vater, der kompromisslose Künstler heute.
Willi Zährl wurde 1932 in Schönbach bei Eger (Luby u Chebu) als erster von zwei Söhnen von Emma und Heinrich Zährl geboren. Seine KIndheit war geprägt von den Ereignissen des Krieges. Doch bereits frühzeitig fiel Willi Zährl durch sein Interesse für Bücher und Kunst sowie durch sein außergewöhnliches zeichnerisches Talent und seine musische Begabung auf.
Bild oben: Dieses 1961 in der tschechischen Zeitschrift "Kulturni Prace" veröffentlichte Bild, zeigt Willi Zährl (rechts) als Teilnehmer einer Lehrveranstaltung in Karlovy Vary.
Seine Begeisterung für hochwertige Musikwiedergabe im Allgemeinen und leistungsfähige Rundfunkempfänger im Speziellen zeigte sich bereits in jungen Jahren und hat sich ganz offensichtlich völlig ungedämpft auf mich übertragen. Aus dieser Leidenschaft heraus entstanden bereits in den fünfziger Jahren riesige Lautsprecherboxen und er war damit, wie auch mit anderen Dingen, seiner Zeit weit voraus.
Die Bedingungen in der Tschechoslowakei nach Ende des Krieges wirkten sich nicht nur auf den künstlerischen Werdegang Willi Zährls ungünstig aus. In der Folge verlässt 1964 der zwischenzeitlich verheiratete Willi Zährl zusammen mit seiner Frau Anneliese und dem 1959 geborenen Sohn Johannes die damalige Tschechoslowakei unter abenteuerlichen Umständen.
Die Familie findet nach einigen Umwegen im mittelfränkischen Bubenreuth eine neue Heimat.
1965 wird der zweite Sohn Michael geboren. In Bubenreuth lebt und malt der Autodidakt Willi Zährl noch heute und seine Produktivität ist nach wie vor ungebrochen. Seim Werk umfasst mittlerweile weit mehr als 250 Bilder und Grafiken, von denen ich Ihnen hier nur einen kleinen Auszug vorstellen kann.
Seinen Stil hat Willi Zährl permanent weiter entwickelt. Er ist geprägt von seiner Liebe zum Impressionismus, aber auch zur modernen, abstrakten Malerei. Willi Zährl hat stets seinen eigenen Weg gewählt und sich nie von äußeren Umständen und Moden beeinflussen lassen. Seine Motive wählt Willi Zährl beinahe ausschließlich selbst aus.
Kontakt: Willi Zährl - Damaschkestraße 41 - 91088 Bubenreuth - 09131 27624
Nachfolgend einige Beispiele aus dem Schaffen Willi Zährls:
Bild oben: Objekt; Acryl auf Holz, 110 x 120 cm (1991)
Dieses großformatige Bild wird von zwei Lautsprecherboxen, auf denen sich das Motiv fortsetzt, zu einem Objekt ergänzt.
Bilder oben: Abstrakte Gruppe, bestehend aus vier Einzelbildern, Acryl auf Leinwand, je 60 x 90 cm (2007)
Bild oben links: Abstrakt 05, Acryl auf Leinwand, 90 x 60 cm (2008)
Bild oben rechts: Abstrakt 09 , Acryl auf Leinwand, 90 x 60 cm (2007)
Bilder oben: Abstrakte Gruppe; bestehend aus zwei Bildern, Acryl auf Leinwand, je 90 x 60 cm (links 2005, recht 2008)
Willi Zährls Interpretationen bekannter Gemälde:
Bild oben links: Albrecht Dürer in Nürnberg, Acryl auf Leinwand, 92 x 65 cm (2006)
Bild oben rechts: Mona Lisa mit Rose, Acryl auf Leinwand, 92 x 65 cm (2006)
Bild oben links: Abstrakt 07
Bild oben rechts: Abstrakt 06
Bild oben links: Abstrakt 08, Acryllack auf Leinwand, 90 x 60 cm (2007)
Bild oben rechts: Abstrakt 14
Bild oben links: Grafik, Acryl auf Papier, 60 x 43 cm (2002)
Bild oben rechts: Grafik, Acryl auf Papier, 60 x 43 cm (2003)
Bild oben: Joseph Beuys, Acryl auf Holz, 96 x 111,5 cm (1992)
Bild oben: Bubenreuth, Ortseingang Birkenallee
Bild oben: Bubenreuth, Lukaskirche, Öl auf Holz, 65 x 80 cm (1996)
Bild oben: Bubenreuth, Josefskirche, Öl auf Holz, 59 x 78,5cm (1998)
Bild oben links: Bubenreuth Eichenplatz, Öl auf Holz, 65 x 80 cm (1996)
Bild oben rechts: Schönbach (Luby), Öl auf Holz, 85 x 59 cm
Bild oben: Schönbach (Luby) im Winter, Öl auf Holz, 56 x 65 cm (1987)
Bild oben: Erlangen aus der Luft, Acryl auf Holz, 104 x 120 cm (1992)
Bild oben: Abstrakt 01
Bild oben: Abstrakt 02, Acryl auf Holz, 83 x 115 cm (1999)
Bild oben: Abstrakt 04
Alle Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt.




























